Der Wendeschuh taucht erstmals zur Zeit der Völkerwanderung auf. Seine Blütezeit erlebte er dann im Mittelalter. In dieser Phase bis zum Frühmittelalter haben die Wendeschuhe noch keine besonders ausgeprägte Schuhspitze, jedoch einen der Versteifung dienenden, spitz zulaufenden Fersenbereich der Sohle. Im Laufe des Hochmittelalters wurde die Schuhspitze immer länger, bis zu den Schnabelschuhen des 12. und 14. Jahrhunderts.

Kürzere Formen blieben aber als Arbeitsschuhe weiterhin aktuell. Im 16. Jahrhundert wurden die Wendeschuhe zunehmend von den stabileren rahmengenähten Schuhen abgelöst und heutzutage findet man nach wendegenähter Machart gefertigte Schuhe beispielsweise in Form der Spitzenschuhe von Balletttänzern und vielfach bei Hausschuhen. Um den Tragekomfort der Wendeschuhe zu erhöhen sind die meisten hier angebotenen Schuhe mit einer festen Sohle versehen.

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Wendeschuhe